Der Planer legt die Tour über das Autobahnnetz, prüft jeden Abschnitt gegen die hinterlegten Lkw-Ladeparks (142 Standorte inkl. geplanter: Milence, Aral pulse, E.ON Drive, Shell, HoLa, Daimler TruckCharge u. a.; MCS und CCS) und rechnet Ladezeit, Lenkzeitpausen und Tagesruhe zusammen. Ergebnis: Ankunftszeit elektrisch gegen Diesel, Ladestopps mit Ladestand und Minuten, Energie und Ladekosten – inklusive Nachtladen, eigenem Depot und Partnerdepot. Gerechnet wird standardmäßig für den Winter (+22 % Verbrauch), der Sommer läuft als Vergleich mit.
„Elektrisch fahrbar“ nennt die Mehrzeit gegenüber Diesel und wie viel Ladezeit in Pflichtpausen fällt. „Nicht durchgehend fahrbar“ nennt die Lücke in Kilometern und kWh – Optionen sind größere Batterie, E-Auflieger, geplante Standorte oder Abfahrt mit vollem Akku. Die Zahlen gehen als öffentlicher Ladeanteil in den TCO-Rechner.
Der Kasten „Unabhängig vom öffentlichen Netz“ rechnet fiktiv, was auf der Strecke stehen müsste, damit die Tour unabhängig vom Ausbau läuft: Partner-Depots mit 200 kW, an denen beim Be- und Entladen nachgeladen wird (~60 T€ je Punkt), eigene 400-kW-HPC-Punkte für die Pflichtpause (~190 T€) oder MCS (~450 T€). Ein einzelner Punkt braucht ein bis zwei Vollladungen am Tag, um sich zu tragen – deshalb ist die Strecke im Zweifel keine Netzfrage, sondern eine Partnerfrage: Verlader mit eigenem Hof, Logistiknetzwerke und Spediteure auf der Gegenrichtung teilen Invest und Auslastung.
Ladeparks: Milence, Aral pulse, E.ON Drive, Shell Recharge, HoLa, Renault-Trucks-E-Lkw-Ladekarte, electrive (Stand September 2026). Lenk- und Ruhezeiten: VO (EG) 561/2006.
Kurz und konkret beantwortet. Zahlen aus dem Elektro-Hub, Stand September 2026.
Antwort
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