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Routenplaner: Geht die Tour elektrisch – und wie lange dauert sie?

Routenplaner: Geht die Tour elektrisch – und wie lange dauert sie?

Der Planer legt die Tour über das Autobahnnetz, prüft jeden Abschnitt gegen die hinterlegten Lkw-Ladeparks (142 Standorte inkl. geplanter: Milence, Aral pulse, E.ON Drive, Shell, HoLa, Daimler TruckCharge u. a.; MCS und CCS) und rechnet Ladezeit, Lenkzeitpausen und Tagesruhe zusammen. Ergebnis: Ankunftszeit elektrisch gegen Diesel, Ladestopps mit Ladestand und Minuten, Energie und Ladekosten – inklusive Nachtladen, eigenem Depot und Partnerdepot. Gerechnet wird standardmäßig für den Winter (+22 % Verbrauch), der Sommer läuft als Vergleich mit.

Annahmen

  • Durchschnitt 78 km/h, 4,5 h Lenkzeit → 45 min Pause, 9 h/Tag → 11 h Tagesruhe; Doppelbesetzung und Fahrerwechsel (3-Schicht) wählbar.
  • Nachtladen auf 100 %, wenn am Ruheort ein Ladepark liegt. Eigene und Partner-Depots laden immer auf 80 % nach, zum eigenen Strompreis.
  • Ladeleistung gemittelt bis 80 % Ladestand (85 % der Nennleistung), darüber halbe Leistung, 10 min Rüstzeit je Stopp.
  • Verbrauch nach Beladung und Jahreszeit; die E-Auflieger-Batterie zählt voll zur Reichweite.
  • Standorte sind auf die nächste Autobahn gerundet; geplante Standorte zuschaltbar.

So liest du das Ergebnis

„Elektrisch fahrbar“ nennt die Mehrzeit gegenüber Diesel und wie viel Ladezeit in Pflichtpausen fällt. „Nicht durchgehend fahrbar“ nennt die Lücke in Kilometern und kWh – Optionen sind größere Batterie, E-Auflieger, geplante Standorte oder Abfahrt mit vollem Akku. Die Zahlen gehen als öffentlicher Ladeanteil in den TCO-Rechner.

Wenn die Strecke nicht aufgeht: eigene Punkte statt warten

Der Kasten „Unabhängig vom öffentlichen Netz“ rechnet fiktiv, was auf der Strecke stehen müsste, damit die Tour unabhängig vom Ausbau läuft: Partner-Depots mit 200 kW, an denen beim Be- und Entladen nachgeladen wird (~60 T€ je Punkt), eigene 400-kW-HPC-Punkte für die Pflichtpause (~190 T€) oder MCS (~450 T€). Ein einzelner Punkt braucht ein bis zwei Vollladungen am Tag, um sich zu tragen – deshalb ist die Strecke im Zweifel keine Netzfrage, sondern eine Partnerfrage: Verlader mit eigenem Hof, Logistiknetzwerke und Spediteure auf der Gegenrichtung teilen Invest und Auslastung.

Ladeparks: Milence, Aral pulse, E.ON Drive, Shell Recharge, HoLa, Renault-Trucks-E-Lkw-Ladekarte, electrive (Stand September 2026). Lenk- und Ruhezeiten: VO (EG) 561/2006.

Häufige Fragen

Kurz und konkret beantwortet. Zahlen aus dem Elektro-Hub, Stand September 2026.

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