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Export · Osteuropa · Nordafrika · Naher Osten

LKW ins Ausland verkaufen: Exporteure bieten mit, truckoo wickelt ab.

Ja – und Sie müssen dafür nichts anders machen. Auf truckoo bieten geprüfte Exporteure neben deutschen Händlern auf dasselbe Fahrzeug. Ausfuhr, Zoll, Kennzeichen und Transport übernimmt der Käufer; Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo. Sie verkaufen in Deutschland, nicht an einen Abnehmer im Ausland.

1500+ geprüfte Käufer
35+ Länder
250+ Partnerwerkstätten
Zahlung per Echtzeitüberweisung
Mercedes-Benz 1726 Abrollkipper – LKW ins Ausland verkaufen

Was der Export für Sie bedeutet – und was nicht

Der Unterschied zwischen einem Verkauf an einen deutschen Händler und einem Exporteur liegt beim Käufer, nicht bei Ihnen. Ihr Vertragspartner ist in beiden Fällen truckoo. Sie stellen keine steuerfreie Ausfuhrrechnung, Sie beantragen kein Ausfuhrkennzeichen, Sie brauchen keine Gelangensbestätigung.

  • Vertragspartner und Zahlungspflichtiger ist truckoo, nicht der Exporteur
  • Kein Ausfuhrkennzeichen, keine Zollpapiere, keine Gelangensbestätigung für Sie
  • Abholung in Deutschland – bei Ihnen oder in einer Partnerwerkstatt
  • Euro 3 bis Euro 5 und hohe Laufleistung sind im Export gefragt
  • COC-Papiere und vollständige Unterlagen erhöhen den Käuferkreis

Wer direkt an einen Abnehmer im Ausland verkauft, trägt die Nachweispflichten selbst: USt-ID-Prüfung, Gelangensbestätigung, Ausweiskopien, Vollmachten – und das Risiko, dass das Finanzamt bei Lücken 19 Prozent nachfordert. Über truckoo entfällt das, weil der Verkauf im Inland stattfindet.

So läuft der Verkauf

Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.

Schritt 1

Fahrzeug einstellen

Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.

Schritt 2

Gebote erhalten

Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.

Schritt 3

Gebot annehmen

Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.

Schritt 4

Übergabe und Zahlung

Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).

Besonderheit beim Export: Am Ablauf ändert sich für Sie nichts. Der Exporteur holt das Fahrzeug in Deutschland ab und kümmert sich selbst um Ausfuhrkennzeichen und Zoll. Sie sehen im Gebot nicht, ob ein Händler oder ein Exporteur bietet – Sie sehen nur den Preis.

Marktwert

Was Ihr LKW im Export wert ist

Viele LKW, die in Deutschland wegen Alter, Abgasnorm oder Laufleistung kaum noch Käufer finden, haben im Ausland weiter einen Wert – oft einen höheren als im Inland. Welcher Markt zahlt, hängt von Euro-Norm, Marke, Aufbau und Zustand ab.

Euro-Norm entscheidet den Markt

Euro 6 bleibt in der EU. Euro 5 geht nach Polen, Rumänien und Bulgarien. Euro 3 und Euro 4 gehen nach Nordafrika, in den Nahen Osten und nach Westafrika, wo Emissionsvorgaben keine Rolle spielen. Ein Euro-3-LKW, der in Deutschland ein Problem ist, ist dort ein gesuchtes Fahrzeug.

Marke und Ersatzteilversorgung

Mercedes-Benz, Volvo, MAN und Scania werden weltweit gehandelt, weil Werkstattnetze und Ersatzteile überall verfügbar sind. Exoten und seltene Motorisierungen bringen im Export weniger – nicht wegen der Qualität, sondern wegen der Reparierbarkeit vor Ort.

Robustheit vor Komfort

Exportkäufer zahlen für Blattfederung, einfache Elektronik, Allrad und hohe Bodenfreiheit. Retarder, Fernverkehrskabine und Assistenzsysteme, die in Europa den Preis machen, zählen dort wenig. Kipper, Fahrgestelle und Pritschen sind gefragter als Volumen-Koffer.

Papiere und COC

Für die Zulassung im Zielland braucht der Exporteur vollständige Unterlagen: Zulassungsbescheinigung I und II, COC oder Datenblatt, HU-Berichte. Ein Fahrzeug ohne COC ist für viele Exporteure nicht handelbar – das drückt den Preis mehr als jede Delle.

Warum der Direktverkauf ins Ausland riskant ist

Wer selbst an einen Abnehmer im Ausland verkauft, übernimmt Aufgaben, für die Exporteure eigene Abteilungen haben. Zwischen Ihrem Aufwand und dem Kaufpreis liegen:

  • Nachweis der Steuerfreiheit: USt-ID, Gelangensbestätigung, Ausweiskopien
  • Ausfuhrkennzeichen und Versicherung
  • Abmeldung und Übergabe der Papiere Zug um Zug
  • Zahlungsrisiko bei Vorkasse oder Scheck
  • Nachverhandlung bei der Abholung

Über truckoo verkaufen Sie im Inland. Die Auszahlung kommt per Echtzeitüberweisung am Übergabetag, und ob das Fahrzeug danach nach Rumänien oder Marokko fährt, ist nicht mehr Ihr Thema.

Wer im Export auf Ihren LKW bietet

Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Exporteur wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft – und zahlt nicht an Sie, sondern an truckoo.

Exporteure sind Spezialisten für einen Zielmarkt: Der eine beliefert Speditionen in Rumänien, der nächste Bauunternehmen in Marokko, der dritte Transportbetriebe in Westafrika. Jeder kennt seine Nachfrage, seine Transportkosten und seine Zulassungsregeln – und bietet entsprechend. Weil mehrere Exporteure gleichzeitig mit deutschen Händlern bieten, bekommen Sie den Preis des Marktes, in dem Ihr LKW am meisten wert ist, ohne diesen Markt selbst zu kennen.

Was Exporteure wissen wollen
  • Euro-Norm und Erstzulassung
  • COC-Papier oder EG-Datenblatt vorhanden?
  • Achskonfiguration, Federung, Allrad
  • Zustand von Motor, Getriebe und Rahmen – Laufleistung ist zweitrangig
  • Standort für die Abholung

Häufige Fragen zum LKW-Verkauf ins Ausland

Muss ich beim Verkauf ins Ausland eine steuerfreie Rechnung stellen?

Nein. Ihr Vertragspartner ist truckoo in Deutschland; der Verkauf ist ein Inlandsgeschäft mit den üblichen Umsatzsteuerregeln. Die Ausfuhr und deren steuerliche Behandlung liegen beim Exporteur.

Wer kümmert sich um Ausfuhrkennzeichen und Zoll?

Der Käufer. Er holt das Fahrzeug in Deutschland ab und organisiert Ausfuhrkennzeichen, Versicherung, Zollanmeldung und Transport selbst. Sie übergeben Fahrzeug, Schlüssel und Papiere – mehr nicht.

Bekomme ich im Export mehr als im Inland?

Häufig ja, vor allem bei Euro 3 bis Euro 5, hoher Laufleistung oder Fahrzeugen ohne HU. Bei jungen Euro-6-Fahrzeugen zahlen europäische Händler meist mehr. Sie müssen das nicht einschätzen: Beide Gruppen bieten auf dasselbe Fahrzeug, Sie sehen das Ergebnis.

Wie erkenne ich, ob ein Exporteur seriös ist?

Gar nicht – und Sie müssen es nicht. Jeder Bieter auf truckoo ist vor der Freischaltung geprüft, und die Zahlung kommt von truckoo, nicht vom Exporteur. Das Risiko unseriöser Abnehmer, das beim Direktverkauf ins Ausland real ist, entfällt.

Wer kümmert sich um die Abmeldung?

Die Abmeldung ist nicht Teil des Standardablaufs – Sie können sie aber bei truckoo als Zusatzservice dazubuchen: 49 € für die Abmeldung, 149 € (vor Baujahr 2015) bzw. 179 € (ab 2015) inklusive Ausbau der Maut-OBU. Dann erledigen wir die Abmeldung nach der Übergabe und Sie erhalten die Abmeldebescheinigung. Das Fahrzeug verlässt Deutschland mit dem Ausfuhrkennzeichen des Käufers.

LKW einstellen und Gebote aus 35+ Ländern erhalten

Zehn Minuten für die Erfassung, den Export übernimmt der Käufer. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.

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