Ja – und Sie müssen dafür nichts anders machen. Auf truckoo bieten geprüfte Exporteure neben deutschen Händlern auf dasselbe Fahrzeug. Ausfuhr, Zoll, Kennzeichen und Transport übernimmt der Käufer; Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo. Sie verkaufen in Deutschland, nicht an einen Abnehmer im Ausland.

Der Unterschied zwischen einem Verkauf an einen deutschen Händler und einem Exporteur liegt beim Käufer, nicht bei Ihnen. Ihr Vertragspartner ist in beiden Fällen truckoo. Sie stellen keine steuerfreie Ausfuhrrechnung, Sie beantragen kein Ausfuhrkennzeichen, Sie brauchen keine Gelangensbestätigung.
Wer direkt an einen Abnehmer im Ausland verkauft, trägt die Nachweispflichten selbst: USt-ID-Prüfung, Gelangensbestätigung, Ausweiskopien, Vollmachten – und das Risiko, dass das Finanzamt bei Lücken 19 Prozent nachfordert. Über truckoo entfällt das, weil der Verkauf im Inland stattfindet.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Besonderheit beim Export: Am Ablauf ändert sich für Sie nichts. Der Exporteur holt das Fahrzeug in Deutschland ab und kümmert sich selbst um Ausfuhrkennzeichen und Zoll. Sie sehen im Gebot nicht, ob ein Händler oder ein Exporteur bietet – Sie sehen nur den Preis.
Viele LKW, die in Deutschland wegen Alter, Abgasnorm oder Laufleistung kaum noch Käufer finden, haben im Ausland weiter einen Wert – oft einen höheren als im Inland. Welcher Markt zahlt, hängt von Euro-Norm, Marke, Aufbau und Zustand ab.
Euro 6 bleibt in der EU. Euro 5 geht nach Polen, Rumänien und Bulgarien. Euro 3 und Euro 4 gehen nach Nordafrika, in den Nahen Osten und nach Westafrika, wo Emissionsvorgaben keine Rolle spielen. Ein Euro-3-LKW, der in Deutschland ein Problem ist, ist dort ein gesuchtes Fahrzeug.
Mercedes-Benz, Volvo, MAN und Scania werden weltweit gehandelt, weil Werkstattnetze und Ersatzteile überall verfügbar sind. Exoten und seltene Motorisierungen bringen im Export weniger – nicht wegen der Qualität, sondern wegen der Reparierbarkeit vor Ort.
Exportkäufer zahlen für Blattfederung, einfache Elektronik, Allrad und hohe Bodenfreiheit. Retarder, Fernverkehrskabine und Assistenzsysteme, die in Europa den Preis machen, zählen dort wenig. Kipper, Fahrgestelle und Pritschen sind gefragter als Volumen-Koffer.
Für die Zulassung im Zielland braucht der Exporteur vollständige Unterlagen: Zulassungsbescheinigung I und II, COC oder Datenblatt, HU-Berichte. Ein Fahrzeug ohne COC ist für viele Exporteure nicht handelbar – das drückt den Preis mehr als jede Delle.
Wer selbst an einen Abnehmer im Ausland verkauft, übernimmt Aufgaben, für die Exporteure eigene Abteilungen haben. Zwischen Ihrem Aufwand und dem Kaufpreis liegen:
Über truckoo verkaufen Sie im Inland. Die Auszahlung kommt per Echtzeitüberweisung am Übergabetag, und ob das Fahrzeug danach nach Rumänien oder Marokko fährt, ist nicht mehr Ihr Thema.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Exporteur wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft – und zahlt nicht an Sie, sondern an truckoo.
Exporteure sind Spezialisten für einen Zielmarkt: Der eine beliefert Speditionen in Rumänien, der nächste Bauunternehmen in Marokko, der dritte Transportbetriebe in Westafrika. Jeder kennt seine Nachfrage, seine Transportkosten und seine Zulassungsregeln – und bietet entsprechend. Weil mehrere Exporteure gleichzeitig mit deutschen Händlern bieten, bekommen Sie den Preis des Marktes, in dem Ihr LKW am meisten wert ist, ohne diesen Markt selbst zu kennen.
Nein. Ihr Vertragspartner ist truckoo in Deutschland; der Verkauf ist ein Inlandsgeschäft mit den üblichen Umsatzsteuerregeln. Die Ausfuhr und deren steuerliche Behandlung liegen beim Exporteur.
Der Käufer. Er holt das Fahrzeug in Deutschland ab und organisiert Ausfuhrkennzeichen, Versicherung, Zollanmeldung und Transport selbst. Sie übergeben Fahrzeug, Schlüssel und Papiere – mehr nicht.
Häufig ja, vor allem bei Euro 3 bis Euro 5, hoher Laufleistung oder Fahrzeugen ohne HU. Bei jungen Euro-6-Fahrzeugen zahlen europäische Händler meist mehr. Sie müssen das nicht einschätzen: Beide Gruppen bieten auf dasselbe Fahrzeug, Sie sehen das Ergebnis.
Gar nicht – und Sie müssen es nicht. Jeder Bieter auf truckoo ist vor der Freischaltung geprüft, und die Zahlung kommt von truckoo, nicht vom Exporteur. Das Risiko unseriöser Abnehmer, das beim Direktverkauf ins Ausland real ist, entfällt.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, den Export übernimmt der Käufer. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.