Ja, ein LKW mit Motorschaden lässt sich über truckoo verkaufen – auch wenn er nicht mehr fahrbereit ist. Werkstätten mit eigener Instandsetzung, Teileverwerter und Exporteure geben verbindliche Gebote ab; den Transport organisiert der Käufer. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo.

Motorschaden ist nicht gleich Motorschaden. Ob Turbolader, Injektoren, Zylinderkopf oder ein Kolbenfresser – für den Käufer macht das den Unterschied zwischen einer Reparatur für 4.000 Euro und einem Austauschmotor für 25.000. Je genauer Sie den Schaden beschreiben, desto belastbarer die Gebote.
Was Sie nicht tun sollten: den Schaden kleinreden. Ein Käufer, der bei der Übergabe mehr findet als im Gebot stand, verhandelt nach – ein Käufer, der genau das findet, was beschrieben war, zahlt.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Besonderheit bei Motorschaden: Fotos vom Motorraum, ein Foto des Fehlerspeichers oder der Werkstattdiagnose gehören in die Erfassung. Ist der LKW nicht fahrbereit, wird er abgeholt – das wird vor dem Gebot geklärt, nicht danach.
Der Wert bemisst sich nicht am Schaden, sondern am Fahrzeug drumherum: Baujahr, Euro-Norm, Aufbau, Achskonfiguration und Zustand von Rahmen, Kabine und Getriebe. Ein fünf Jahre alter Actros mit Motorschaden ist für viele Käufer attraktiver als ein zwölf Jahre alter mit laufendem Motor.
Turbolader, Injektoren oder AGR-Kühler sind kalkulierbare Reparaturen, die eine Werkstatt für einen Bruchteil des Neupreises erledigt. Ein Kolbenfresser oder Kurbelwellenschaden bedeutet Austauschmotor – und macht das Fahrzeug eher zum Teileträger oder Exportkandidaten. Eine Diagnose entscheidet, in welchem Topf Sie landen.
Getriebe, Achsen, Rahmen, Kabine und Aufbau bleiben voll werthaltig. Ein Kühlkoffer mit intaktem Aggregat oder ein junger Ladekran ist unabhängig vom Motor gefragt – manche Käufer kaufen genau deshalb.
Bei Euro 6 lohnt sich der Austauschmotor für einen europäischen Händler fast immer. Bei Euro 3 bis 5 rechnet der Exporteur: Dort wird instand gesetzt, wo Arbeitsstunden günstiger sind, und das Fahrzeug fährt danach noch Jahre.
Wartungsheft, Rechnungen der letzten Reparaturen und die Diagnose des Schadens machen aus einem Risiko eine Rechenaufgabe. Käufer bieten auf das, was sie belegen können – nicht auf das, was sie hoffen.
Ein Austauschmotor kostet Sie in der freien Werkstatt schnell 15.000 bis 30.000 Euro – ein Händler mit eigener Instandsetzung zahlt einen Bruchteil davon und verkauft den LKW anschließend selbst. Zwischen Ihrer Reparatur und dem späteren Verkaufspreis liegen:
Die Gebote zeigen Ihnen, was der LKW im Ist-Zustand bringt. Liegt das nahe am Wert eines reparierten Fahrzeugs minus Reparaturkosten – und das ist die Regel –, sparen Sie sich Zeit, Kapital und Risiko.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Für defekte Fahrzeuge sind drei Gruppen relevant: Werkstätten mit eigener Instandsetzung, Exporteure mit günstigen Reparaturkapazitäten im Zielland und Verwerter, die das Fahrzeug in Teilen vermarkten.
Diese drei Gruppen rechnen völlig unterschiedlich – und genau das ist Ihr Vorteil. Die Werkstatt kalkuliert den Austauschmotor, der Exporteur die Instandsetzung in Rumänien oder Marokko, der Verwerter den Wert von Getriebe, Achsen und Aufbau einzeln. Bei einer Anzeige erreichen Sie meist nur eine dieser Gruppen. Über truckoo bieten alle drei auf dasselbe Fahrzeug, und der, dem es am besten passt, bietet am meisten.
Nein. Nicht fahrbereite Fahrzeuge werden per Tieflader abgeholt. Der Käufer organisiert den Transport, die Kosten sind im Gebot berücksichtigt. Geben Sie in der Erfassung an, ob der LKW rollfähig ist und ob der Standort mit einem Tieflader erreichbar ist.
In den meisten Fällen nicht. Händler mit eigener Werkstatt reparieren deutlich günstiger und kalkulieren den Schaden ein. Holen Sie zuerst Gebote im Ist-Zustand ein – bis zur Annahme entstehen keine Kosten.
Dann wird nachverhandelt oder der Käufer tritt zurück – beides kostet Zeit. Deshalb: Schaden so genau wie möglich beschreiben, Diagnose beilegen, Fotos nach Checkliste machen. Ein bekannter Schaden mindert das Gebot weniger als ein unerwarteter.
Ja. Der Ablauf ist derselbe wie beim Motorschaden: Schaden beschreiben, Fahrbereitschaft angeben, Gebote vergleichen. Getriebe- und Achsschäden sind für Werkstätten oft besser kalkulierbar als Motorschäden.
Am Übergabetag. Sobald der Käufer oder unser Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, den Transport übernimmt der Käufer. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.