Sie stellen Ihren Bus mit Fahrzeugschein und Fotos ein. Geprüfte Händler und Exporteure geben daraufhin verbindliche Gebote ab, und Sie entscheiden, ob Sie eines annehmen. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo – nicht über den Händler. Für Sie ist der Verkauf kostenlos, auch nach der Annahme.

Über truckoo verkaufen Sie Stadtbusse, Überlandbusse, Reisebusse, Schulbusse und Minibusse – mit Diesel-, Gas- oder Elektroantrieb. Auch Fahrzeuge mit hoher Laufleistung, technischen Mängeln oder Motorschaden finden Käufer, überwiegend auf den Exportmärkten.
Bei Bussen entscheidet die Bestuhlung mit. Ein Reisebus mit 49 Plätzen, Küche und WC bedient einen anderen Markt als derselbe Bus mit 59 Plätzen ohne Ausstattung.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Den Preis bestimmen vier Größen: die Abgasnorm und damit die Einfahrt in Umweltzonen, die Bestuhlung und Ausstattung, der Zustand von Antrieb und Karosserie sowie bei Elektrobussen der Zustand der Batterie. Betriebsstunden sind bei Stadtbussen aussagekräftiger als der Kilometerstand.
Bei Bussen entscheidet die Abgasnorm über den Einsatzort. Euro 6 fährt uneingeschränkt in alle deutschen und europäischen Umweltzonen und ist damit für Verkehrsbetriebe und Reiseveranstalter interessant. Ältere Normen gehen fast ausschließlich in den Export, vor allem nach Osteuropa und Nordafrika, wo Linien- und Schulverkehre konstant Nachfrage erzeugen.
Die Innenausstattung bestimmt den Käuferkreis stärker als bei jedem anderen Nutzfahrzeug. Sitzplatzzahl, Bestuhlungsart, Küche, WC, Klimaanlage, Rollstuhlrampe und Niederflurtechnik entscheiden, ob ein Fahrzeug für Linienverkehr, Reiseverkehr oder Schülerbeförderung in Frage kommt. Zwei baugleiche Busse mit unterschiedlicher Bestuhlung sind zwei verschiedene Produkte.
Bei Stadtbussen sagt der Kilometerstand wenig aus, weil ein großer Teil der Motorlaufzeit im Stand anfällt. Aussagekräftig sind Betriebsstunden, Türzyklen und der Zustand von Getriebe und Achsen. Bei Reisebussen ist der Kilometerstand dagegen der richtige Maßstab.
Bei Elektrobussen ist der Gesundheitszustand der Batterie der wichtigste Einzelwert. Restkapazität, Zyklenzahl und ob die Batterie gekauft oder gemietet ist, entscheiden über die Vermarktbarkeit. Liegt ein aktueller Batteriereport vor, gehört er in die Erfassung – ohne ihn kalkulieren Händler den ungünstigen Fall.
Busse lassen sich über Anzeigenpreise kaum vergleichen. Zwei baugleiche Fahrzeuge mit unterschiedlicher Bestuhlung, Abgasnorm oder Ausstattung sind zwei verschiedene Produkte, und die Anzeige zeigt nur eines von beiden. Hinzu kommen die fünf Positionen, die jeden Händlereinkauf vom Verkaufspreis trennen:
Bei Bussen wiegen Aufbereitung und Standtage besonders schwer: Eine Innenaufbereitung ist aufwendiger als bei einem LKW, und der Käuferkreis für ein bestimmtes Bestuhlungskonzept ist klein. Deshalb lohnt es, mehrere Händler gleichzeitig rechnen zu lassen, statt sich an einer Anzeige zu orientieren.
Zustand schließt keinen Bus aus. Für Fahrzeuge mit hoher Laufleistung, technischen Mängeln oder abgenutztem Innenraum sind vor allem Exporteure die Abnehmer – in Osteuropa und Nordafrika besteht konstante Nachfrage im Linien- und Schülerverkehr. Eine Aufbereitung auf eigene Kosten rechnet sich dabei so gut wie nie.
Eine abgelaufene Hauptuntersuchung ist kein Hindernis. Bei Bussen ist sie aufwendiger als bei Motorwagen, weshalb Händler sie ohnehin einkalkulieren – eine HU auf eigene Kosten lohnt sich fast nie.
Auch nicht fahrbereite Busse finden Käufer, überwiegend Exporteure und Werkstätten mit eigener Instandsetzung. Beschreiben Sie den Schaden genau; ein bekannter Schaden mindert das Gebot weniger als ein unerwarteter.
Eine Million Kilometer sind bei einem Linienbus normal. Aussagekräftiger sind Betriebsstunden, Türzyklen und der Zustand von Getriebe und Achsen – geben Sie diese Werte an, wenn Sie sie haben.
Verschlissene Sitzbezüge, beschädigte Verkleidungen oder eine defekte Klimaanlage sind Aufbereitungspositionen, die Händler kennen und einrechnen. Eine Neubestuhlung auf eigene Kosten rechnet sich in aller Regel nicht.
Auch Elektrobusse mit reduzierter Restkapazität lassen sich verkaufen. Entscheidend ist Transparenz: Restkapazität, Zyklenzahl und ob die Batterie gekauft oder gemietet ist. Ohne diese Angaben kalkulieren Händler den ungünstigsten Fall.
Ein laufender Vertrag steht dem Verkauf nicht entgegen. truckoo holt die Ablösesumme bei der Bank oder Leasinggesellschaft ein und verrechnet sie mit dem Kaufpreis – Sie erhalten die Differenz.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Käufer wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft. Sie selbst haben mit keinem von ihnen einen Vertrag – Ihr Vertragspartner ist truckoo.
Der Unterschied zu einer Anzeige ist die Zahl der Kalkulationen. Bei Bussen kommt hinzu, dass der Käuferkreis für ein bestimmtes Bestuhlungskonzept klein und schwer auffindbar ist: Ein Reisebus mit Küche und WC interessiert andere Betriebe als derselbe Bus in Schulbusbestuhlung. Über truckoo erreichen Sie beide Gruppen gleichzeitig.
Für Verkäufer ist der Verkauf über truckoo kostenlos – vollständig und dauerhaft. Es gibt kein Einstellentgelt, keine Vermittlungsgebühr und keinen Abzug vom Kaufpreis, auch dann nicht, wenn Sie ein Gebot annehmen und tatsächlich verkaufen.
Im Regelfall wenige Werktage nach vollständiger Erfassung. Bei Bussen zählt die Innenausstattung mit – planen Sie Fotos von Fahrerplatz, Fahrgastraum, Bestuhlung und Gepäckraum ein, sonst fragen Händler nach und es dauert länger.
Nein. Sie sehen alle Gebote und entscheiden frei. Nehmen Sie keines an, entstehen keine Kosten und das Fahrzeug bleibt Ihres. Es gibt keine Frist, innerhalb derer Sie sich entscheiden müssten – nur die einzelnen Gebote sind befristet.
truckoo. Der Kaufvertrag, die Zahlung und die Abwicklung laufen über truckoo, nicht über den bietenden Händler. Sie haben eine Ansprechstelle, auch wenn nach der Übergabe etwas zu klären ist.
Am Übergabetag. Sobald der Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus. Sie müssen dem Geld nicht hinterherlaufen und keine Vorkasse leisten.
Sitzplatzzahl, Bestuhlungsart und Ausstattung: Küche, WC, Klimaanlage, Gepäckraumvolumen, Rollstuhlrampe und Niederflur- oder Low-Entry-Technik. Diese Angaben entscheiden, ob Ihr Bus für Linien-, Reise- oder Schülerverkehr in Frage kommt – und damit, wer bietet.
Ja. Bei Elektrobussen ist der Zustand der Batterie der wichtigste Einzelwert. Geben Sie Restkapazität, Zyklenzahl und die Frage an, ob die Batterie gekauft oder gemietet ist – liegt ein aktueller Batteriereport vor, laden Sie ihn mit hoch.
Wahlweise bei einer Partnerwerkstatt oder bei Ihnen vor Ort. Bei Bussen ist die Abholung der Regelfall, weil nicht jede Werkstatt die nötige Hallenhöhe hat. truckoo koordiniert den Termin.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, danach entscheiden Sie in Ruhe. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.