Sie stellen Ihren Auflieger mit Fahrzeugschein und Fotos ein. Geprüfte Händler und Exporteure geben daraufhin verbindliche Gebote ab, und Sie entscheiden, ob Sie eines annehmen. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo – nicht über den Händler. Für Sie ist der Verkauf kostenlos, auch nach der Annahme.

Über truckoo verkaufen Sie Sattelauflieger jeder Bauart: Curtainsider, Mega- und Low-Liner, Kühlauflieger, Kippauflieger, Containerchassis, Tank- und Silotrailer, Walking-Floor-Auflieger und Tieflader. Beim Auflieger bestimmt die Bauart den Käuferkreis stärker als das Baujahr.
Der Aufbautyp entscheidet über den Markt. Ein zwölf Jahre alter Kippauflieger in gutem Zustand findet schneller einen Käufer als ein fünf Jahre alter Standardauflieger ohne Besonderheit.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Den Preis bestimmen vier Größen: die Bauart und der Markt, den sie bedient, der Zustand von Rahmen, Boden und Plane, die Achskonfiguration samt Liftachse sowie bei Kühlaufliegern die Betriebsstunden des Aggregats. Der Kilometerstand des Zugfahrzeugs spielt keine Rolle.
Beim Auflieger entscheidet die Bauart darüber, wer überhaupt bietet. Walking-Floor- und Schubbodenauflieger gehen an Entsorger und Biomasse-Logistiker, Kippauflieger an Bau und Landwirtschaft, Kühlauflieger an Lebensmittel- und Pharmatransporteure, Containerchassis an Hafen- und Terminalbetriebe. Diese Märkte bewegen sich unabhängig voneinander – ein Segment kann boomen, während ein anderes stillsteht.
Der Rahmen ist beim Auflieger das, was der Motor beim LKW ist: Ist er verzogen oder durchgerostet, ist das Fahrzeug nur noch Teileträger. Danach kommen Boden und Bordwände, bei Curtainsidern die Plane samt Spriegeln und Rungen, bei Kippern die Dichtigkeit der Mulde. Diese Positionen kann ein Händler auf Fotos beurteilen – deshalb lohnen sich hier gute Aufnahmen mehr als überall sonst.
Achszahl, Achsmarke, Liftachse und der Zustand der Bremsanlage bestimmen den Einsatzbereich. Scheibenbremsen sind gegenüber Trommelbremsen im Vorteil, eine Liftachse spart dem Käufer im Betrieb Geld. Bei Schwerlastaufliegern zählen zusätzlich Achslasten und Lenkbarkeit. Ein gültiger SP-Bericht macht das Fahrzeug für europäische Käufer sofort einsetzbar.
Bei Kühlaufliegern sind die Betriebsstunden des Aggregats aussagekräftiger als das Baujahr des Aufliegers. Marke, letzte Wartung und Kältemittel gehören in die Erfassung, ebenso die Dichtigkeit des Kastens. Dasselbe gilt für Zusatztechnik an anderen Bauarten: Ladungssicherungssysteme, Doppelstockladung, Rollenbahnen oder hydraulische Ausrüstung erhöhen den Wert, wenn sie belegt funktionieren.
Beim Auflieger sind Anzeigenpreise besonders unbrauchbar, weil zwei Fahrzeuge mit derselben Bezeichnung völlig verschieden sein können: Achszahl, Liftachse, Bodenstärke, Planenzustand und bei Kühlaufliegern die Aggregatstunden machen im Preis mehr aus als das Baujahr. Was in einer Anzeige steht, ist zudem ein Verkaufspreis. Fünf Positionen liegen zwischen ihm und dem Einkauf:
Weil die Bauart den Markt bestimmt, bietet auf einen Kühlauflieger ein anderer Händlerkreis als auf einen Kipper. Der Unterschied bei truckoo ist nicht, dass diese Positionen entfallen, sondern dass alle passenden Händler gleichzeitig kalkulieren und Sie das beste Ergebnis sehen statt eines einzelnen.
Zustand schließt keinen Auflieger aus, aber er verschiebt den Käuferkreis. Rahmen und Boden entscheiden über die Restlebensdauer und damit darüber, ob ein Auflieger weiterverkauft oder ausgeschlachtet wird. Beides sind Märkte mit eigenen Käufern – nur zahlen sie unterschiedlich. Fotografieren Sie deshalb gerade die Stellen, die Sie lieber auslassen würden.
Eine abgelaufene Hauptuntersuchung oder Sicherheitsprüfung ist kein Hindernis. Der Käufer kalkuliert sie ein und organisiert für die Überführung ein Kurzzeitkennzeichen.
Rost am Rahmen und ein durchgetretener Boden sind die häufigsten Gründe für einen deutlichen Abschlag, weil sie die Restlebensdauer begrenzen. Verkaufbar bleibt der Auflieger trotzdem – dann meist an Käufer, die instand setzen oder verwerten. Fotografieren Sie die Stellen, statt sie auszulassen.
Zwanzig Jahre sind bei einem Auflieger kein Ausschlusskriterium. Anders als beim Motorwagen gibt es keinen Verschleißmaßstab, der mit der Zeit zwingend steigt – ein alter Kippauflieger in gutem Zustand ist gefragter als ein junger Standardauflieger ohne Besonderheit.
Auch beschädigte und nicht rollfähige Auflieger lassen sich verkaufen. Der Käufer organisiert in diesen Fällen den Transport; das wird vor der Gebotsabgabe geklärt, nicht danach.
Eine beschriftete Plane muss nicht getauscht werden – der Käufer übernimmt das. Eine beschädigte Plane sollten Sie dagegen benennen, weil ein Planentausch je nach Bauart erheblich kostet und sonst nachträglich vom Gebot abgezogen würde.
Ein laufender Vertrag steht dem Verkauf nicht entgegen. truckoo holt die Ablösesumme bei der Bank oder Leasinggesellschaft ein und verrechnet sie mit dem Kaufpreis – Sie erhalten die Differenz.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Käufer wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft. Sie selbst haben mit keinem von ihnen einen Vertrag – Ihr Vertragspartner ist truckoo.
Der Unterschied zu einer Anzeige ist die Zahl der Kalkulationen. Beim Auflieger zählt zusätzlich, dass die Bauarten getrennte Märkte bedienen: Wer Kühlauflieger handelt, bietet auf Kipper gar nicht erst. Über truckoo sehen alle passenden Händler Ihr Fahrzeug gleichzeitig – Sie müssen nicht wissen, wer auf Ihre Bauart spezialisiert ist.
Für Verkäufer ist der Verkauf über truckoo kostenlos – vollständig und dauerhaft. Es gibt kein Einstellentgelt, keine Vermittlungsgebühr und keinen Abzug vom Kaufpreis, auch dann nicht, wenn Sie ein Gebot annehmen und tatsächlich verkaufen.
Im Regelfall wenige Werktage nach vollständiger Erfassung. Bei Sonderbauarten kann es etwas länger dauern, weil der Käuferkreis kleiner ist – dafür sind die Gebote dort oft höher, als Verkäufer erwarten.
Nein. Sie sehen alle Gebote und entscheiden frei. Nehmen Sie keines an, entstehen keine Kosten und das Fahrzeug bleibt Ihres. Es gibt keine Frist, innerhalb derer Sie sich entscheiden müssten – nur die einzelnen Gebote sind befristet.
truckoo. Der Kaufvertrag, die Zahlung und die Abwicklung laufen über truckoo, nicht über den bietenden Händler. Sie haben eine Ansprechstelle, auch wenn nach der Übergabe etwas zu klären ist.
Am Übergabetag. Sobald der Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus. Sie müssen dem Geld nicht hinterherlaufen und keine Vorkasse leisten.
Ja. Tiefbett, Walking Floor, Schubboden, Silo, Kühlauflieger und Containerchassis werden regelmäßig über truckoo verkauft. Bei Sonderbauarten ist der Käuferkreis kleiner, dafür zahlungsbereiter – entscheidend ist, dass Bauart, Achszahl und Ausstattung vollständig erfasst sind.
Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II, den letzten HU- oder SP-Bericht und, falls vorhanden, das Wartungsheft der Bremsanlage. Bei Kühlaufliegern gehören Aggregatpapiere und der letzte Wartungsnachweis dazu – sie sind für den Käufer bares Geld wert.
Auf einem Tieflader. Der Käufer organisiert und bezahlt den Transport; das wird vor der Gebotsabgabe geklärt, nicht danach. Geben Sie bei der Erfassung bitte an, ob der Auflieger noch gezogen werden kann und ob die Zufahrt für einen Tieflader geeignet ist.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, danach entscheiden Sie in Ruhe. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.