Händler bieten auf das, was sie sehen. Sechs Fotos, zwei kurze Videos und die Zulassungsbescheinigung genügen für die Erfassung – jedes weitere Bild von Schäden, Rahmen und Typenschildern ersetzt Spekulation durch Zahlen und hebt das Gebot.
Bei Tageslicht, ohne Gegenlicht, Fahrzeug möglichst frei stehend. Das Smartphone reicht – wichtig ist, dass alles vollständig und scharf zu erkennen ist. Die beiden Videos im Querformat, jeweils unter einer Minute.
Teil I der Zulassungsbescheinigung. Die Vorderseite muss vollständig und lesbar sein – daraus übernehmen wir die Fahrzeugdaten.
Motor muss laufen, nicht nur die Zündung. Kilometerstand beziehungsweise Betriebsstunden und alle Warnleuchten müssen sichtbar sein.
Front, Heck, linke und rechte Seite – jeweils das ganze Fahrzeug im Bild. Der Zustand der Karosserie muss klar erkennbar sein.
Innenraum, Sitze, Radio, Klima und Liegen. Ein Überblick über Ausstattung und Zustand – Retarder und Assistenzsysteme gern separat.
Je nach Fahrzeugtyp: Koffer innen, Pritsche, Kippmulde, Kühlaggregat oder Kran. Schäden und Verschleiß bitte mit fotografieren.
Nahaufnahme jedes Reifens, so dass Profiltiefe und Zustand erkennbar sind. Bei Aufliegern und Anhängern alle Achsen.
20 bis 30 Sekunden bei laufendem Motor: Kaltstart, Leerlauf und kurz Gas geben. Geräusche, Rauchentwicklung am Auspuff und das Kombiinstrument mit aufnehmen. Ohne Musik oder Gespräche im Hintergrund.
Ein Rundgang um das Fahrzeug und der Aufbau in Bewegung: Kippmulde heben und senken, Ladebordwand fahren, Kran ausfahren, Kühlaggregat starten oder Türen des Koffers öffnen. So sehen Händler, dass alles funktioniert.
Händler bieten bei truckoo verbindlich und ohne Besichtigung. Was sie nicht sehen, preisen sie als Risiko ein. Gute Fotos sind deshalb kein Schönheitswettbewerb, sondern bares Geld.
Ein Gebot bindet den Händler. Er rechnet deshalb nur mit dem, was er belegt sieht – alles andere mit Sicherheitsabschlag.
Ein sichtbarer Mangel im Gebot ist besser als ein unerwarteter bei der Übergabe. Dokumentierte Schäden werden eingepreist, nicht bestraft.
Retarder, Standklima, Kran, Kühlaggregat: Was auf keinem Foto ist, zählt im Gebot oft nicht. Typenschilder belegen Baujahr und Leistung.
Fahrzeugschein, HU-Bericht und Wartungsnachweise beantworten die häufigsten Händlerfragen, bevor sie gestellt werden.
Wer die Erfassung lieber vor Ort machen lässt: Partnerwerkstätten in ganz Deutschland nehmen Fahrzeuge nach demselben Schema auf.
Alles, was ein Händler sonst bei der Besichtigung prüfen würde, kalkuliert er ohne Foto vorsichtig. Je mehr davon Sie zeigen, desto näher liegt das Gebot am tatsächlichen Wert.
Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief. Ohne Teil II keine Umschreibung – bei finanzierten Fahrzeugen liegt er meist bei der Bank.
Welche Unterlagen brauche ich? →Der letzte Prüfbericht ersetzt Spekulation durch Zahlen – auch dann, wenn die HU abgelaufen ist.
LKW ohne TÜV verkaufen →Belegte Reparaturen und Wartungen sind Preisargumente. Fotografieren Sie die letzten Einträge und größeren Rechnungen.
Was den Wert bestimmt →Für die Zulassung im Ausland braucht der Exporteur das COC-Papier. Ohne ist ein Fahrzeug für viele Exportkäufer nicht handelbar.
LKW ins Ausland verkaufen →Fotos und Fahrzeugschein hochladen, Kilometerstand eintragen – den Rest übernimmt truckoo. Kostenlos und ohne Verkaufszwang.