Sie stellen Ihre Baumaschine mit Fahrzeugschein und Fotos ein. Geprüfte Händler und Exporteure geben daraufhin verbindliche Gebote ab, und Sie entscheiden, ob Sie eines annehmen. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo – nicht über den Händler. Für Sie ist der Verkauf kostenlos, auch nach der Annahme.

Über truckoo verkaufen Sie Erdbewegungs- und Baumaschinen aller Größenklassen: Ketten- und Mobilbagger, Minibagger, Radlader, Kompaktlader, Dumper, Walzen, Grader und Teleskoplader. Anders als bei Straßenfahrzeugen zählen hier Betriebsstunden statt Kilometer.
Anbaugeräte gehören in die Erfassung. Ein Schnellwechsler, ein Sortiergreifer oder ein zweiter Löffelsatz heben das Gebot spürbar – und fehlen sie bei der Übergabe, kostet das mehr als sie wert sind.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Den Preis bestimmen vier Größen: die Betriebsstunden, der Zustand von Unterwagen beziehungsweise Bereifung, die Marke samt Ersatzteilversorgung im Zielmarkt und der Umfang der Anbaugeräte. Ein Baujahr sagt bei Baumaschinen weniger aus als die Stundenzahl auf dem Zähler.
Betriebsstunden sind bei Baumaschinen das, was der Kilometerstand beim LKW ist – nur aussagekräftiger. Ein acht Jahre alter Bagger mit 4.000 Stunden ist wertvoller als ein vier Jahre alter mit 9.000. Ergänzend zählt, wie die Stunden angefallen sind: Abbruch und Recycling verschleißen eine Maschine schneller als Erdbau.
Bei Kettenmaschinen ist der Unterwagen der teuerste Verschleißposten überhaupt – Ketten, Laufrollen, Leiträder und Kettenspanner können einen erheblichen Teil des Maschinenwerts ausmachen. Ein Prozentwert zum Restzustand gehört in die Erfassung. Bei Radmaschinen übernehmen Bereifung und Achsen diese Rolle.
Caterpillar, Komatsu, Liebherr und Volvo sind auf den Exportmärkten deutlich leichter zu verkaufen als Nischenmarken, weil dort Werkstattnetze und Ersatzteilversorgung bestehen. Bei kleineren Maschinen zählen Wacker Neuson, Takeuchi und Kubota zu den gefragten Marken. Der Markenaufschlag ist bei Baumaschinen spürbarer als bei Straßenfahrzeugen.
Schnellwechsler, Löffelsätze, Hammer, Sortiergreifer, Klimaanlage, Zentralschmierung und Wiegesysteme heben das Gebot. Entscheidend ist, dass sie vollständig aufgeführt und bei der Übergabe auch vorhanden sind – ein nachträglich fehlendes Anbaugerät kostet in der Abwicklung mehr, als es im Gebot wert war.
Anzeigenpreise für Baumaschinen sind Verkaufspreise von Händlern und enthalten fast immer Verhandlungsspielraum. Vor allem aber fehlt ihnen die Angabe, die den Wert bestimmt: der Zustand des Unterwagens und der Umfang der Anbaugeräte. Zwei Bagger mit gleicher Stundenzahl können sich im Wert erheblich unterscheiden. Zwischen Anzeigenpreis und Einkauf liegen fünf Positionen:
Beim Transport ist der Abstand größer als bei Straßenfahrzeugen, weil eine Baumaschine per Tieflader bewegt wird und nicht selbst fährt. Genau deshalb bringt es hier besonders viel, mehrere Händler gleichzeitig rechnen zu lassen – der nächstgelegene hat den größten Spielraum.
Zustand schließt keine Maschine aus. Auch nicht betriebsbereite Bagger und Lader finden Käufer – Händler mit eigener Werkstatt und Exporteure. Entscheidend sind zwei Angaben, die Verkäufer oft weglassen: der Restzustand des Unterwagens und die Frage, ob die Maschine noch selbstfahrend verladen werden kann.
Zehntausend Stunden sind bei einem Kettenbagger kein Ausschlusskriterium. Entscheidend sind Wartungsnachweise und der Zustand von Hydraulik und Unterwagen. Eine belegte Motor- oder Pumpenüberholung ist ein Preisargument.
Auch nicht betriebsbereite Maschinen finden Käufer – Händler mit eigener Werkstatt und Exporteure. Benennen Sie den Schaden so genau wie möglich, einschließlich der Frage, ob die Maschine noch verladen werden kann.
Ketten, Laufrollen und Leiträder sind der teuerste Verschleißposten einer Kettenmaschine. Ein Restzustand in Prozent gehört in die Erfassung – Händler schätzen ihn sonst konservativ, und das kostet mehr als die ehrliche Angabe.
Eine Maschine ohne Löffel oder Schnellwechsler ist verkäuflich, erzielt aber weniger. Führen Sie genau auf, was mitgeht und was nicht – nachträglich fehlende Anbaugeräte sind der häufigste Streitpunkt bei der Übergabe.
Kippschäden und Unfallschäden schließen den Verkauf nicht aus, betreffen aber häufig tragende Teile. Legen Sie Gutachten oder Reparaturnachweise bei, damit Händler den Rahmen nicht pauschal abwerten.
Ein laufender Vertrag steht dem Verkauf nicht entgegen. truckoo holt die Ablösesumme bei der Bank oder Leasinggesellschaft ein und verrechnet sie mit dem Kaufpreis – Sie erhalten die Differenz.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Käufer wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft. Sie selbst haben mit keinem von ihnen einen Vertrag – Ihr Vertragspartner ist truckoo.
Der Unterschied zu einer Anzeige ist die Zahl der Kalkulationen. Bei Baumaschinen wiegt das schwer, weil der Tiefladertransport einen erheblichen Teil der Kalkulation ausmacht: Der nächstgelegene Händler hat den größten Spielraum. Über truckoo bieten regionale und internationale Käufer nebeneinander, und Sie sehen, wo der Unterschied liegt.
Für Verkäufer ist der Verkauf über truckoo kostenlos – vollständig und dauerhaft. Es gibt kein Einstellentgelt, keine Vermittlungsgebühr und keinen Abzug vom Kaufpreis, auch dann nicht, wenn Sie ein Gebot annehmen und tatsächlich verkaufen.
Im Regelfall wenige Werktage nach vollständiger Erfassung. Fotografieren Sie neben der Maschine auch den Betriebsstundenzähler, den Unterwagen beziehungsweise die Bereifung und alle Anbaugeräte – ohne diese drei Aufnahmen kalkulieren Händler vorsichtig.
Nein. Sie sehen alle Gebote und entscheiden frei. Nehmen Sie keines an, entstehen keine Kosten und das Fahrzeug bleibt Ihres. Es gibt keine Frist, innerhalb derer Sie sich entscheiden müssten – nur die einzelnen Gebote sind befristet.
truckoo. Der Kaufvertrag, die Zahlung und die Abwicklung laufen über truckoo, nicht über den bietenden Händler. Sie haben eine Ansprechstelle, auch wenn nach der Übergabe etwas zu klären ist.
Am Übergabetag. Sobald der Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus. Sie müssen dem Geld nicht hinterherlaufen und keine Vorkasse leisten.
Betriebsstunden sind bei Baumaschinen der wichtigste Einzelwert – wichtiger als das Baujahr. Ergänzend zählt, wie die Stunden angefallen sind: Abbruch und Recycling verschleißen eine Maschine schneller als Erdbau. Geben Sie Zählerstand und Einsatzbereich an, dann wird das Gebot belastbarer.
Anders als bei Straßenfahrzeugen gibt es meist keine Zulassungsbescheinigung. Wichtig sind Kaufbeleg oder Eigentumsnachweis, CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung, Betriebsanleitung, Wartungsnachweise und – sofern vorhanden – der letzte Prüfbericht nach DGUV. Bei zulassungspflichtigen Mobilbaggern zusätzlich die Fahrzeugpapiere.
Der Käufer. Baumaschinen werden per Tieflader abgeholt; die Kosten dafür sind im Gebot berücksichtigt. Geben Sie bei der Erfassung an, ob die Maschine selbstfahrend verladen werden kann und ob die Zufahrt für einen Tieflader geeignet ist.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, danach entscheiden Sie in Ruhe. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.