Sie stellen Ihre Sattelzugmaschine mit Fahrzeugschein und Fotos ein. Geprüfte Händler und Exporteure geben daraufhin verbindliche Gebote ab, und Sie entscheiden, ob Sie eines annehmen. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo – nicht über den Händler. Für Sie ist der Verkauf kostenlos, auch nach der Annahme.

Über truckoo verkaufen Sie Sattelzugmaschinen aller gängigen Marken und Bauformen – Standardzugmaschinen für den Fernverkehr, Low Liner für Mega-Auflieger, Schwerlastzugmaschinen sowie Terminal- und Wechselfahrzeuge. Ob einzeln oder als Paket aus mehreren Fahrzeugen macht für die Erfassung keinen Unterschied.
Serienausstattung entscheidet stärker als bei jedem anderen Fahrzeugtyp: Ohne Retarder und Fernverkehrskabine fällt eine Zugmaschine aus dem Suchraster der meisten Händler.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Den Preis bestimmen vier Größen: die Nachfrage der Exportmärkte samt Ausfuhrkosten, die Ausstattung, Baujahr und Laufleistung sowie der technische Zustand. Bei Zugmaschinen liegt der Buchwert häufig über dem Marktwert – das ist der Punkt, an dem Verkäufer am meisten überrascht werden.
Waren finden auch unter Sanktionen ihren Weg in fast jeden Markt – nur wird der Weg teurer. Ausfuhren nach Zentralasien und in den Kaukasus sind mit erheblichen Transport- und Abwicklungskosten verbunden, und diese Kosten mindern die Marge des Händlers und damit den Einkaufspreis. Umgekehrt kann ein regionaler Nachfrageeinbruch durchschlagen: Als Großflotten mit Sitz in Litauen innerhalb eines Quartals dreistellige Stückzahlen abstißen, brach die Nachfrage nach DAF in Osteuropa spürbar ein.
Bei Zugmaschinen gibt es Ausstattungsmerkmale, die serienmäßig erwartet werden: Retarder, Fernverkehrskabine und ausreichende Motorleistung. Fehlt eines davon, fällt das Fahrzeug aus dem Suchraster vieler Händler und wird deutlich schwerer vermittelbar. Umgekehrt sind Sonderfälle mit großem Motor und spezifischem Einsatzzweck – eine Scania R750 etwa – für einen kleinen, aber zahlungsbereiten Käuferkreis besonders interessant.
Der Buchwert einer Sattelzugmaschine liegt heute häufig über dem Marktwert. Das ist der Punkt, an dem Verkäufer am häufigsten überrascht werden – und keine Verhandlungssache, sondern eine Folge der allgemeinen Konjunktur. Kreditfinanzierte Logistikunternehmen verkleinern ihre Flotten, und jede abgestoßene Flotte drückt das Preisniveau für alle. Wer den Zeitpunkt wählen kann, sollte ihn wählen.
Antriebsstrang, Dichtigkeit, Reifenrestprofil und Unfallhistorie fließen einzeln in die Kalkulation ein. Zu den reinen Fahrzeugkosten kommen beim Händler Transport zum Standort, Smart Repair und die Lagertage samt Finanzierungskosten. Gerade die Standtage werden unterschätzt: Jeder Tag im Bestand kostet Geld, und ein Fahrzeug mit unklarem Zustand steht länger.
Bei Zugmaschinen gibt es zwei Zahlen, die Verkäufer in die Irre führen: den Anzeigenpreis und den Buchwert. Der Anzeigenpreis ist ein Händlerverkaufspreis mit eingebautem Verhandlungsspielraum. Der Buchwert stammt aus der Abschreibung und hat mit dem Markt nichts zu tun – er liegt heute regelmäßig darüber. Zwischen Anzeigenpreis und dem, was ein Händler zahlen kann, liegen fünf Positionen:
Bei Sonderfahrzeugen – große Motorisierung, spezieller Einsatzzweck – wiegen die Standtage besonders schwer, weil der Käuferkreis klein ist und das Fahrzeug länger steht. Der Unterschied bei truckoo ist nicht, dass diese Positionen entfallen, sondern dass mehrere Händler gleichzeitig kalkulieren und Sie das beste Ergebnis sehen statt eines einzelnen.
Zustand schließt keine Zugmaschine aus. Selbst bei Motor- oder Getriebeschaden bleibt der Käuferkreis groß, weil Fernverkehrsmaschinen weltweit instand gesetzt werden. Der einzige Punkt, bei dem Händler grundsätzlich vorsichtig kalkulieren, ist ein Rahmenschaden – benennen Sie ihn deshalb ausdrücklich, statt ihn zu umgehen.
Eine abgelaufene Hauptuntersuchung ist kein Hindernis. Sie müssen das Fahrzeug weder vorführen noch instand setzen – Händler kalkulieren die HU ein, und für den Export spielt sie ohnehin keine Rolle.
Auch nicht fahrbereite Zugmaschinen finden Käufer. Beschreiben Sie den Schaden so genau wie möglich; ein bekannter Schaden mindert das Gebot weniger als ein unerwarteter, der bei der Übergabe auffällt.
Eine Million Kilometer sind bei einer Fernverkehrsmaschine kein Ausschlusskriterium. Entscheidend sind Wartungshistorie, Zustand des Antriebsstrangs und ob der Motor bereits überholt wurde – belegte Instandsetzung ist ein Preisargument.
Unfallfahrzeuge werden verkauft wie andere auch. Legen Sie Gutachten oder Reparaturrechnungen bei. Ein Rahmenschaden ist die einzige Position, bei der Händler grundsätzlich vorsichtig kalkulieren – benennen Sie ihn deshalb ausdrücklich.
Beschriftung muss vor dem Verkauf nicht entfernt werden; die Entfolierung übernimmt der Käufer. Erwähnen Sie sie trotzdem, weil Vollfolierung auf dem darunterliegenden Lack Spuren hinterlassen kann.
Ein laufender Vertrag steht dem Verkauf nicht entgegen. truckoo holt die Ablösesumme bei der Bank oder Leasinggesellschaft ein und verrechnet sie mit dem Kaufpreis – Sie erhalten die Differenz.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Käufer wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft. Sie selbst haben mit keinem von ihnen einen Vertrag – Ihr Vertragspartner ist truckoo.
Der Unterschied zu einer Anzeige ist die Zahl der Kalkulationen. Bei Zugmaschinen ist das besonders wirksam, weil die Nachfrage regional stark schwankt: Ein Händler mit Absatz nach Rumänien zahlt für dasselbe Fahrzeug einen anderen Preis als einer, der nach Skandinavien verkauft. Sie sehen beide Gebote nebeneinander, ohne selbst Marktforschung betreiben zu müssen.
Für Verkäufer ist der Verkauf über truckoo kostenlos – vollständig und dauerhaft. Es gibt kein Einstellentgelt, keine Vermittlungsgebühr und keinen Abzug vom Kaufpreis, auch dann nicht, wenn Sie ein Gebot annehmen und tatsächlich verkaufen.
Im Regelfall wenige Werktage nach vollständiger Erfassung. Zugmaschinen sind der am besten gehandelte Fahrzeugtyp überhaupt – entsprechend viele Händler bieten mit, sobald Ausstattung und Zustand vollständig erfasst sind.
Nein. Sie sehen alle Gebote und entscheiden frei. Nehmen Sie keines an, entstehen keine Kosten und das Fahrzeug bleibt Ihres. Es gibt keine Frist, innerhalb derer Sie sich entscheiden müssten – nur die einzelnen Gebote sind befristet.
truckoo. Der Kaufvertrag, die Zahlung und die Abwicklung laufen über truckoo, nicht über den bietenden Händler. Sie haben eine Ansprechstelle, auch wenn nach der Übergabe etwas zu klären ist.
Am Übergabetag. Sobald der Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus. Sie müssen dem Geld nicht hinterherlaufen und keine Vorkasse leisten.
Retarder, Kabinenvariante, Motorleistung, Getriebeart, Achskonfiguration und Euro-Norm. Diese sechs Angaben entscheiden darüber, welche Händler überhaupt bieten – eine Zugmaschine ohne Retarder oder Fernverkehrskabine fällt bei vielen aus dem Suchraster.
Weil Buchwert und Marktwert nichts miteinander zu tun haben. Der Buchwert stammt aus der Abschreibung, der Marktwert aus Angebot und Nachfrage – und derzeit liegt der Buchwert bei Zugmaschinen regelmäßig darüber. Das ist keine Verhandlungssache, sondern eine Folge der Marktlage.
Ja. Einzelne Fahrzeuge und kleinere Bestände laufen über dieselbe Erfassung. Bei größeren Beständen oder wiederkehrenden Abgängen ist der Weg über den Flottenverkauf der richtige – dort werden Fahrzeuge gebündelt vermarktet und Sie bekommen eine feste Ansprechperson.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, danach entscheiden Sie in Ruhe. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.