Sie stellen Ihren LKW mit Fahrzeugschein und Fotos ein. Geprüfte Händler und Exporteure geben daraufhin verbindliche Gebote ab, und Sie entscheiden, ob Sie eines annehmen. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo – nicht über den Händler. Für Sie ist der Verkauf kostenlos, auch nach der Annahme.

Über truckoo verkaufen Sie Motorwagen ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in jeder Achskonfiguration – vom Zweiachser mit Kofferaufbau bis zum Vierachs-Kipper. Euro-Norm, Laufleistung und Zustand schließen kein Fahrzeug aus; sie bestimmen, welcher Händler bietet und aus welchem Markt er kommt.
Ein Sonderaufbau verkleinert den Käuferkreis, hebt aber oft den Preis. Kipper, Kühlkoffer und Kranfahrzeuge sind auf den Exportmärkten regelmäßig gefragter als ein Standard-Fahrgestell.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Den Preis bestimmen vier Größen: die Nachfrage der Exportmärkte, die Euro-Norm, die Ausstattung und der technische Zustand von Antriebsstrang und Aufbau. LKW halten ihren Restwert stabiler als leichte Nutzfahrzeuge, weil die hohen Anschaffungskosten sie weniger konjunkturabhängig machen.
Außerhalb Mitteleuropas ist die Nachfrage nach gebrauchten LKW oft höher als im Inland. Besonders gefragt sind Mercedes-Benz und Volvo mit mittlerer Laufleistung und einer Zulassung bis etwa sechs Jahre – beide Marken profitieren von guter Ersatzteilversorgung und dichten Werkstattnetzen. Polen, Rumänien, Bulgarien, Nordafrika und der Nahe Osten nehmen zudem ältere Fahrzeuge mit robuster Technik, für die in Deutschland kaum noch ein Markt besteht. Emissionsvorgaben und HU-Regularien spielen dort keine Rolle.
Die Abgasnorm teilt den Markt in zwei Hälften. Euro 5 und Euro 6 erzielen innerhalb der EU deutlich bessere Preise, weil sie ohne Einschränkung in Umweltzonen und auf Werksgeländen einsetzbar sind. Ältere Normen sind fast ausschließlich für den Export interessant – dort aber durchaus gefragt. Wer eine Euro-6-Maschine verkauft, verkauft an europäische Speditionen; wer Euro 3 verkauft, verkauft an Exporteure.
Bei Motorwagen entscheidet die Serienausstattung über den Käuferkreis. Retarder, Fernverkehrs- oder Langstreckenkabine und ausreichende Motorleistung gelten als gesetzt. Dazu kommen Liftachse, Gesamtzahl der Achsen und angetriebenen Achsen sowie Nebenantrieb und Anhängerkupplung. Ein Vierachser mit Allrad bedient einen ganz anderen Markt als ein Zweiachser für den Verteilerverkehr.
Händler bewerten Antriebsstrang, Dichtigkeit, Restprofil der Reifen, Rahmen und Aufbau getrennt. Eine lückenlose Wartungshistorie ist bares Geld, weil sie das Risiko für den Käufer senkt. Aufbereitung und Smart Repair kalkulieren Händler ohnehin ein – deshalb lohnt eine Reparatur vor dem Verkauf nur selten. Was sich lohnt: Serviceheft, HU-Bericht und Rechnungen über größere Reparaturen bereitlegen.
Der Aufbau entscheidet über den Absatzmarkt. Kipper gehen an Bau und Rohstoffhandel, Kühlkoffer an Lebensmittellogistik, Tank- und Silofahrzeuge an spezialisierte Betriebe mit eigener Zulassung. Ein Fahrgestell ohne Aufbau bedient dagegen den kleinsten Kreis. Bei Kranfahrzeugen zählen Kranmarke, Reichweite und Baujahr des Krans getrennt vom Fahrzeug – ein junger Kran auf einem alten Fahrgestell ist mehr wert, als die Kombination vermuten lässt.
Vollständige Unterlagen sind bei LKW ein eigener Wertfaktor, nicht nur eine Formalie. Zulassungsbescheinigung Teil I und II, HU- und SP-Berichte, Wartungsheft mit Reparaturhistorie, Rechnungen über Arbeiten an Motor, Getriebe und Achsen sowie COC-Papiere oder Datenblätter. Gerade im Auslandsgeschäft entscheidet die Dokumentation darüber, ob ein Käufer überhaupt bietet – ein Fahrzeug ohne COC ist für viele Exporteure schlicht nicht handelbar.
Was auf mobile.de, autoline oder truckscout24 steht, sind Händlerverkaufspreise, keine Einkaufspreise. Beim LKW ist der Abstand größer als bei jedem anderen Fahrzeugtyp, weil Transport und Standtage bei einem Vierzigtonner mehr kosten als bei einem Kastenwagen. Fünf Positionen liegen dazwischen:
Dazu kommt eine Besonderheit des LKW-Markts: Ein und dasselbe Fahrzeug hat zwei verschiedene Preise, je nachdem ob es eine europäische Spedition oder ein Exporteur kauft. Euro 6 wird in der EU gehandelt, Euro 3 im Export – und beide Märkte rechnen anders. Genau deshalb bringt es mehr, mehrere Händler gleichzeitig rechnen zu lassen, statt einen Anzeigenpreis als Maßstab zu nehmen.
Zustand schließt kein Fahrzeug aus. Für LKW mit Mängeln existieren eigene Käufergruppen: Exporteure, die ohne Prüfungspflicht ausführen, Werkstätten mit eigener Instandsetzung und Verwerter. Häufig zahlen sie mehr als ein europäischer Händler, der dasselbe Fahrzeug erst instand setzen müsste. Entscheidend ist, dass Sie den Zustand bei der Erfassung vollständig angeben.
Eine abgelaufene Hauptuntersuchung ist kein Hindernis; viele Käufer exportieren ohne Prüfungspflicht oder setzen selbst instand. → Ausführlich auf der Seite LKW ohne TÜV verkaufen.
Auch nicht fahrbereite Fahrzeuge finden Käufer – Werkstätten mit eigener Instandsetzung und Exporteure. → Ausführlich auf der Seite LKW mit Motorschaden verkaufen.
Unfallfahrzeuge werden verkauft wie andere auch; Gutachten und Reparaturrechnungen sind ein Preisargument. → Ausführlich auf der Seite Unfall-LKW verkaufen.
Viele Fahrzeuge, die in Deutschland nicht mehr wirtschaftlich sind, haben im Ausland weiter einen Wert. → Ausführlich auf der Seite LKW ins Ausland verkaufen.
Bei Motorwagen zählt der technische Zustand mehr als der Zähler. Ein gepflegter Actros mit 900.000 km und lückenloser Wartungshistorie erzielt regelmäßig mehr als ein vernachlässigter mit 500.000 km.
Ein laufender Vertrag steht dem Verkauf nicht entgegen. truckoo holt die Ablösesumme bei der Bank oder Leasinggesellschaft ein und verrechnet sie mit dem Kaufpreis – Sie erhalten die Differenz.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Käufer wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft. Sie selbst haben mit keinem von ihnen einen Vertrag – Ihr Vertragspartner ist truckoo.
Der Unterschied zu einer Anzeige ist die Zahl der Kalkulationen. Bei einer Anzeige rechnet ein Interessent, und Sie verhandeln gegen seine Zahl. Hier rechnen mehrere gleichzeitig – und sie rechnen unterschiedlich, weil der eine für den europäischen Markt einkauft und der andere für den Export. Ein Euro-5-Fahrzeug ist für beide unterschiedlich viel wert, und Sie müssen nicht wissen, welcher der beiden gerade mehr zahlt.
Für Verkäufer ist der Verkauf über truckoo kostenlos – vollständig und dauerhaft. Es gibt kein Einstellentgelt, keine Vermittlungsgebühr und keinen Abzug vom Kaufpreis, auch dann nicht, wenn Sie ein Gebot annehmen und tatsächlich verkaufen.
Im Regelfall wenige Werktage nach vollständiger Erfassung. Bei LKW dauert die Erfassung länger als bei leichten Fahrzeugen, weil Achskonfiguration, Aufbau und technischer Zustand einzeln abgefragt werden. Diese Zeit holen Sie hinten wieder herein: Je genauer die Angaben, desto weniger Rückfragen und desto belastbarer die Gebote.
Nein. Sie sehen alle Gebote und entscheiden frei. Nehmen Sie keines an, entstehen keine Kosten und das Fahrzeug bleibt Ihres. Es gibt keine Frist, innerhalb derer Sie sich entscheiden müssten – nur die einzelnen Gebote sind befristet.
truckoo. Der Kaufvertrag, die Zahlung und die Abwicklung laufen über truckoo, nicht über den bietenden Händler. Sie haben eine Ansprechstelle, auch wenn nach der Übergabe etwas zu klären ist.
Am Übergabetag. Sobald der Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus. Sie müssen dem Geld nicht hinterherlaufen und keine Vorkasse leisten.
Achszahl und angetriebene Achsen, Liftachse ja oder nein, Retarder, Motorleistung und Euro-Norm sowie die Gültigkeit von HU und SP. Zum Zustand: Unfallhistorie, Dichtigkeit und Verschleiß des Antriebsstrangs, Restprofil der Reifen und der Gebrauchszustand von Kabine und Aufbau.
Wahlweise bei einer von über 250 Partnerwerkstätten in Deutschland oder bei Ihnen vor Ort. Bei Abholung koordiniert truckoo den Termin mit dem Spediteur. Ist das Fahrzeug nicht fahrbereit, wird es abgeschleppt – das ist im Gebot berücksichtigt.
Häufig ja. Viele LKW, die in Deutschland wegen Alter oder Abgasnorm nicht mehr wirtschaftlich sind, haben in Osteuropa, Nordafrika oder im Nahen Osten weiter einen Wert. Sie müssen sich darum nicht kümmern: Exporteure sind Teil des Käuferkreises und bieten über dieselbe Erfassung mit.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, danach entscheiden Sie in Ruhe. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.