Sie stellen Ihre Landmaschine mit Fahrzeugschein und Fotos ein. Geprüfte Händler und Exporteure geben daraufhin verbindliche Gebote ab, und Sie entscheiden, ob Sie eines annehmen. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo – nicht über den Händler. Für Sie ist der Verkauf kostenlos, auch nach der Annahme.

Über truckoo verkaufen Sie Traktoren, Mähdrescher, Feldhäcksler, Teleskoplader, Ballenpressen, Feldspritzen, Güllefässer und landwirtschaftliche Anhänger. Auch einzelne Anbaugeräte lassen sich mit vermarkten, wenn sie zur Maschine gehören.
Frontlader, Fronthydraulik und Zwillingsbereifung gehören in die Erfassung. Sie kosten wenig Beschreibung und machen im Gebot einen deutlichen Unterschied.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Den Preis bestimmen vier Größen: die Betriebsstunden, die Marke samt Werkstattnetz im Zielmarkt, die Ausstattung mit Anbaugeräten und der Verkaufszeitpunkt. Landmaschinen sind stark saisonabhängig – vor der Saison zahlt der Markt mehr als danach.
Betriebsstunden sind der zentrale Wertmaßstab. Bei Traktoren zählt zusätzlich das Einsatzprofil: Transportbetrieb auf der Straße verschleißt anders als Zugarbeit auf dem Feld. Bei Mähdreschern werden Motor- und Dreschstunden getrennt erfasst – die Differenz sagt mehr über den Zustand als jede der beiden Zahlen für sich.
John Deere, Fendt und Claas erzielen auf den Exportmärkten Aufschläge, weil dort Händlernetze und Ersatzteilversorgung bestehen. In Osteuropa ist die Nachfrage nach gebrauchter westeuropäischer Technik konstant hoch. Bei Nischenmarken ist der Käuferkreis kleiner und der Preis stärker von der Region abhängig.
Frontlader, Fronthydraulik und Frontzapfwelle, Zwillingsbereifung, Druckluftbremsanlage, Lenksystem und Reifendruckregelanlage machen im Gebot einen deutlichen Unterschied. Gehören Anbaugeräte dazu, gehören sie in die Erfassung – als Paket erzielen Maschine und Gerät oft mehr als getrennt.
Landmaschinen sind das saisonabhängigste Segment überhaupt. Mähdrescher und Pressen erzielen im Frühjahr deutlich mehr als im Spätherbst, Bodenbearbeitungstechnik vor der Bestellsaison. Wer nicht unter Zeitdruck steht, sollte den Verkaufszeitpunkt bewusst wählen – der Unterschied ist größer als bei jedem Ausstattungsdetail.
Anzeigenpreise für Landmaschinen sind Händlerverkaufspreise und zusätzlich stark vom Zeitpunkt geprägt: Dieselbe Maschine steht im Frühjahr mit einem anderen Preis im Netz als im November. Zwischen dem, was dort steht, und dem, was ein Händler zahlen kann, liegen fünf Positionen:
Bei Landmaschinen kommt die Saisonalität doppelt zum Tragen: Sie beeinflusst nicht nur den Verkaufspreis, sondern auch die Standtage, die der Händler einkalkulieren muss. Eine Maschine, die er im Herbst kauft und erst im Frühjahr verkauft, kostet ihn ein halbes Jahr Finanzierung – und das steht im Gebot.
Zustand schließt keine Maschine aus. Verschleiß an Dresch-, Ernte- oder Pressentechnik ist normal und wird eingepreist; belegte Erneuerungen sind dagegen ein Preisargument. Für nicht einsatzbereite Maschinen sind Händler mit eigener Werkstatt und Exporteure nach Osteuropa die Abnehmer.
Zehntausend Stunden sind bei einem Traktor kein Ausschlusskriterium, wenn die Wartungshistorie stimmt. Bei Mähdreschern geben Sie Motor- und Dreschstunden getrennt an – die Differenz ist für Händler aussagekräftiger als jede Einzelzahl.
Auch nicht einsatzbereite Maschinen finden Käufer, überwiegend Händler mit eigener Werkstatt und Exporteure nach Osteuropa. Beschreiben Sie den Schaden genau und geben Sie an, ob die Maschine noch verladen werden kann.
Verschleiß an Dreschkorb, Schneidwerk, Häckseltrommel oder Pressenkanal ist normal und wird eingepreist. Belegte Erneuerungen sind ein Preisargument – legen Sie Rechnungen bei, statt sie zu erwähnen.
Eine Maschine ohne Frontlader oder Anbaugeräte ist verkäuflich, erzielt aber weniger. Führen Sie genau auf, was mitgeht – als Paket erzielen Maschine und Gerät oft mehr als getrennt.
Unfall- und Brandschäden schließen den Verkauf nicht aus. Legen Sie Gutachten und Reparaturnachweise bei, damit Händler nicht pauschal von einem Totalschaden ausgehen.
Ein laufender Vertrag steht dem Verkauf nicht entgegen. truckoo holt die Ablösesumme bei der Bank oder Leasinggesellschaft ein und verrechnet sie mit dem Kaufpreis – Sie erhalten die Differenz.
Auf truckoo bieten 1500+ geprüfte Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Käufer wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft. Sie selbst haben mit keinem von ihnen einen Vertrag – Ihr Vertragspartner ist truckoo.
Der Unterschied zu einer Anzeige ist die Zahl der Kalkulationen. Bei Landmaschinen ist der Markt besonders unübersichtlich: Regionale Händler, überregionale Spezialisten und Exporteure nach Osteuropa bewerten dieselbe Maschine sehr unterschiedlich, je nach Werkstattnetz und Absatzsaison. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, statt einem einzelnen Angebot ausgeliefert zu sein.
Für Verkäufer ist der Verkauf über truckoo kostenlos – vollständig und dauerhaft. Es gibt kein Einstellentgelt, keine Vermittlungsgebühr und keinen Abzug vom Kaufpreis, auch dann nicht, wenn Sie ein Gebot annehmen und tatsächlich verkaufen.
Im Regelfall wenige Werktage nach vollständiger Erfassung. Außerhalb der Saison kann es länger dauern, weil weniger Händler disponieren – das ist kein Zeichen für ein schlechtes Fahrzeug, sondern für den falschen Monat.
Nein. Sie sehen alle Gebote und entscheiden frei. Nehmen Sie keines an, entstehen keine Kosten und das Fahrzeug bleibt Ihres. Es gibt keine Frist, innerhalb derer Sie sich entscheiden müssten – nur die einzelnen Gebote sind befristet.
truckoo. Der Kaufvertrag, die Zahlung und die Abwicklung laufen über truckoo, nicht über den bietenden Händler. Sie haben eine Ansprechstelle, auch wenn nach der Übergabe etwas zu klären ist.
Am Übergabetag. Sobald der Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus. Sie müssen dem Geld nicht hinterherlaufen und keine Vorkasse leisten.
Vor der Saison. Mähdrescher und Pressen erzielen im Frühjahr deutlich mehr als im Spätherbst, Bodenbearbeitungstechnik vor der Bestellsaison. Wer nicht unter Zeitdruck steht, sollte den Zeitpunkt bewusst wählen – der Unterschied ist größer als bei jedem Ausstattungsdetail.
Kaufbeleg oder Eigentumsnachweis, Betriebsanleitung, Wartungs- und Reparaturnachweise sowie den aktuellen Stand des Betriebsstundenzählers. Bei zulassungspflichtigen Maschinen zusätzlich die Zulassungsbescheinigung und, für den Export, die COC-Papiere.
Ja, sowohl gemeinsam mit der Maschine als auch einzeln. Als Paket erzielen Maschine und Gerät häufig mehr als getrennt. Wichtig ist, in der Erfassung genau aufzuführen, was mitgeht – nachträglich fehlende Geräte sind der häufigste Streitpunkt bei der Übergabe.
Passende Ratgeber
Zehn Minuten für die Erfassung, danach entscheiden Sie in Ruhe. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.