Ein 40-t-Sattelzug kostet in Österreich mit Diesel rund 94 € pro 100 km inklusive GO-Maut, elektrisch ab Depot rund 39 €. Ob sich der Umstieg für deine Flotte lohnt, entscheiden Einsatzprofil, Depotstrom, Autobahnanteil, Restwert und ENIN-Förderung – nicht die Messe-Reichweite. Der truckoo Elektro-Hub fasst die Punkte zusammen, die für die Entscheidung zählen: Marktpreise, Profil-Check, TCO-Rechner als Dreisatz mit GO-Maut und ENIN, Routen, Förderung, Fahrzeuge, ASFINAG-Ladeausbau und das IAA-2026-Resümee. Stand September 2026, Österreich, alle Werte netto.
Energiekosten pro 100 km für einen 40-t-Sattelzug, gerechnet mit österreichischen Marktpreisen: 28 l Diesel × Nettopreis (2,268 €/l brutto, ÖAMTC) plus GO-Maut 48,41 ct/km gegen 115 kWh × Strommix aus Depot und öffentlichem Laden plus reduzierter GO-Maut 11,79 ct/km.
Jede Seite beantwortet eine Entscheidungsfrage – mit Zahlen, Rechenweg und Quellen.
Dreizehn Fragen zu Tour, Depot, Schichtmodell und Werkstatt – heraus kommt die Reihenfolge der Antriebe für deinen Einsatz.
2 · KostenKosten pro Kilometer mit GO-Maut und ENIN, Break-even nach Haltedauer und Restwert-Hebel – als Dreisatz nachvollziehbar.
3 · RouteAnkunftszeit elektrisch gegen Diesel, Ladestopps, Ladestand und Kosten – plus die österreichischen Korridore, die heute schon gehen.
TechnologienReife, Energiekosten, Grenzen – und die Kosten je km für fünf Antriebskombinationen.
FahrzeugeeActros 600, eTGX, FH Aero Electric und Co.: Batterie, Reichweite, Laden und geschätzte Preise.
FörderungENIN bis 60 % der Mehrkosten, 40 % für die Ladeinfrastruktur, GO-Maut um 75 % reduziert, Investitionsfreibetrag 22 %, keine Kfz-Steuer – was das je Fahrzeug bringt.
LadenZwei Lkw-Ladeparks heute, 60 ASFINAG-Rastplätze mit MCS bis 2030, Depotstrom 18–24 ct – und die Depot-Checkliste mit ENIN-Zuschuss.
IAA 2026Vorgestellte Fahrzeuge, Trends und was fehlte – die IAA 2026 in Entscheider-Sprache.
FAQZwölf direkte Antworten für österreichische Flotten – von Kosten pro km über GO-Maut und ENIN bis zum Verkaufszeitpunkt des Diesels.
Tagesstrecke, Depotrückkehr, Schichtmodell, Netzanschluss, Auflieger. Der Profil-Check sortiert BEV, E-Auflieger, Wasserstoff und Diesel und leitet die Rechnerwerte ab.
Energie, GO-Maut, Wartung, Versicherung, Kraftfahrzeugsteuer, ENIN-Förderung, Wertverlust – pro Jahr und pro Kilometer. Break-even mit Restwert, jede Zahl mit dem eigenen Angebot ersetzbar.
Kernrouten gegen die Ladeparks rechnen – heute Roggendorf, Hausruck und die grenznahen Parks in Bayern, ab 2027 die ASFINAG-Rastplätze –, Nachtladen und Depots einplanen. Und den Verkaufszeitpunkt des Diesels festlegen – vor dem Hochlauf der zweiten E-Lkw-Generation.
MAN eTGX 660 km, Volvo FH Aero Electric bis 700 km, eActros 600 500 km – Serien- oder Bestellware. Megawatt-Laden wurde demonstriert, in Österreich gibt es aber noch keinen öffentlichen MCS-Punkt. Die ASFINAG rüstet bis 2030 alle 60 Rastplätze aus, 21 davon mit MCS, Inbetriebnahme spätestens 2027.
92,1 % der EU-Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2026. Neue Diesel-Antriebsstränge bei Daimler und MAN machen die laufende Generation zur Vorgängergeneration – das wirkt ab Ankündigung auf den Restwert.
Farizon, Sany, Sinotruk mit Händlernetz, Teilelager und Montage in Europa – SuperPanther und Sinotruk bei Steyr Automotive in Oberösterreich –, Preis 20–30 % unter EU-Herstellern (Schätzung). Ohne Restwerthistorie – nur mit Rücknahme- oder Restwertgarantie kaufen.
Alle vorgestellten Fahrzeuge, Trends und was auf der Messe fehlte →
Kurz und konkret beantwortet. Zahlen aus dem Elektro-Hub, Stand September 2026.
Antwort
[{"q": "Was kostet ein Elektro-Lkw in Österreich pro Kilometer?", "a": "Im Standardprofil (120.000 km/Jahr, 5 Jahre, Depotladen, ENIN 100 T€) liegt die TCO eines 40-t-Elektro-Lkw bei rund 0,80 €/km, die des Diesels bei 1,27 €/km – inklusive Anschaffung, Energie, GO-Maut, Wartung, Versicherung, Kraftfahrzeugsteuer und Restwert. Energie plus Maut kosten elektrisch etwa 39 €/100 km, beim Diesel rund 94 €/100 km."}, {"q": "Lohnt sich ein Elektro-Lkw in Österreich 2026?", "a": "Für planbare Touren bis 450 km mit eigenem Depot-Ladepunkt: ja – mit ENIN ab dem ersten Jahr, ohne ENIN nach gut einem Jahr. Der größte Hebel ist die GO-Maut: 48,41 ct/km für den Diesel gegen 11,79 ct/km für den E-Lkw bis Ende 2030."}, {"q": "Zahlen Elektro-Lkw in Österreich Maut?", "a": "Reduziert: 11,79 statt 48,41 ct/km (4+ Achsen, Euro VI) bis 31.12.2030 – 75 % Nachlass auf den Infrastrukturanteil, kein CO₂-Zuschlag. Bei 100.000 Autobahn-Kilometern rund 37.000 € Ersparnis pro Jahr."}, {"q": "Welche Förderung gibt es 2026 in Österreich für Elektro-Lkw?", "a": "ENIN (FFG): bis 60 % der Mehrkosten gegenüber Diesel und 40 % der Ladeinfrastruktur, Antrag vor der Bestellung. Dazu Investitionsfreibetrag 22 % (Anschaffung bis 31.12.2026) und Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer."}, {"q": "Wann sollte ich meinen Diesel-Lkw verkaufen?", "a": "Solange Diesel rund 96 % der Neuzulassungen in Österreich stellt und das Ladenetz erst entsteht, halten sich die Restwerte guter Euro-VI-Fahrzeuge. Wer 2027/28 elektrisch fahren will, verkauft den Diesel besser vor dem Hochlauf der zweiten E-Lkw-Generation – über ein geprüftes Händlernetz wie truckoo lässt sich der Marktpreis europaweit abfragen."}]
Wer auf Elektro umstellt, hat einen Diesel zu viel auf dem Hof. Geprüfte Händler aus 34 Ländern bieten verbindlich – Bewertung innerhalb von 24 Stunden, kostenlos.
