Der Planer legt die Tour über das Autobahnnetz, prüft jeden Abschnitt gegen die hinterlegten Lkw-Ladeparks und rechnet Ladezeit, Lenkzeitpausen und Tagesruhe zusammen. Ergebnis: Ankunftszeit elektrisch gegen Diesel, Ladestopps mit Ladestand und Minuten, Energie und Ladekosten – inklusive Nachtladen, eigenem Depot und Partnerdepot. Hinterlegt ist derzeit das deutsche und mitteleuropäische Korridornetz mit den grenznahen Standorten in Bayern; die österreichischen ASFINAG-Standorte kommen mit dem Ausbau 2027 dazu. Bis dahin nennt diese Seite die Korridore, die in Österreich heute schon elektrisch funktionieren.
„Elektrisch fahrbar“ nennt die Mehrzeit gegenüber Diesel und wie viel Ladezeit in Pflichtpausen fällt. „Nicht durchgehend fahrbar“ nennt die Lücke in Kilometern und kWh – Optionen sind größere Batterie, E-Auflieger, geplante Standorte oder Abfahrt mit vollem Akku. Die Zahlen gehen als öffentlicher Ladeanteil in den TCO-Rechner.
Der Kasten „Unabhängig vom öffentlichen Netz“ rechnet fiktiv, was auf der Strecke stehen müsste, damit die Tour unabhängig vom ASFINAG-Ausbau läuft: Partner-Depots mit 200 kW, an denen beim Be- und Entladen nachgeladen wird (~60 T€ je Punkt, 40 % ENIN-förderfähig), eigene 400-kW-HPC-Punkte für die Pflichtpause (~190 T€) oder MCS (~450 T€). Ein einzelner Punkt braucht ein bis zwei Vollladungen am Tag, um sich zu tragen – deshalb ist die Strecke im Zweifel keine Netzfrage, sondern eine Partnerfrage: Verlader mit eigenem Hof, Logistiknetzwerke und Frächter auf der Gegenrichtung teilen Invest und Auslastung.
Ladeparks: ASFINAG, Milence, Aral pulse, E.ON Drive, electrive (Stand September 2026). Lenk- und Ruhezeiten: VO (EG) 561/2006.
Kurz und konkret beantwortet. Zahlen aus dem Elektro-Hub, Stand September 2026.
Antwort
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