Österreich fördert 2026 auf drei Ebenen: ENIN (Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur, abgewickelt über die FFG) zahlt bis zu 60 % der Mehrkosten gegenüber einem Diesel – für einen 40-t-E-Lkw grob 100 T€ – plus 40 % der Ladeinfrastruktur; die GO-Maut für emissionsfreie Lkw liegt bis Ende 2030 bei 11,79 statt 48,41 ct/km (−75 % auf den Infrastrukturanteil), das sind rund 37 T€/Jahr bei 100 Tkm auf der Autobahn; dazu kommen der Investitionsfreibetrag von 22 % (Öko-IFB, Anschaffung bis 31.12.2026) und die Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer (Diesel-40-Tonner ~1.900 €/Jahr).
Das Programm „Emissionsfreie Nutzfahrzeuge und Infrastruktur“ (ENIN, BMIMI/FFG) fördert Fahrzeuge der Klassen N2 und N3 mit bis zu 60 % der Mehrkosten gegenüber einem vergleichbaren Diesel – bei 300 T€ E-Lkw gegen 120 T€ Diesel also bis zu ~108 T€; der Rechner setzt konservativ 100 T€ an. Dazu 40 % der Ladeinfrastruktur am Betriebsstandort. Die Calls laufen in Ausschreibungsrunden mit Deadline; der Antrag muss vor der Bestellung gestellt werden – ohne genehmigten Bescheid keine Förderung.
Die ASFINAG-Maut für Lkw ab 4 Achsen Euro VI liegt 2026 bei 48,41 ct/km netto inklusive CO₂-Zuschlag. Emissionsfreie Lkw zahlen bis 31.12.2030 nur 11,79 ct/km – 75 % Nachlass auf den Infrastrukturanteil, kein CO₂- und kaum Lärm-/Luftanteil. Bei 100.000 Autobahn-Kilometern sind das rund 37 T€ Ersparnis pro Jahr; ab 2031 rechnet der Rechner mit 25 % des Dieselsatzes (einstellbar).
Für Ökologisierungsinvestitionen – Elektro-Lkw und Ladeinfrastruktur – gilt der erhöhte Investitionsfreibetrag von 22 % (statt 15 %) bei Anschaffung bis 31.12.2026: zusätzlich zur normalen AfA absetzbar. Bei 300 T€ und 23 % KöSt rund 15 T€ Steuerersparnis. Kein Zuschuss, sondern ein Steuervorteil.
Ein 40-t-Diesel-Sattelzug zahlt in Österreich rund 1.900 € Kraftfahrzeugsteuer im Jahr (nach höchstzulässigem Gesamtgewicht); Elektro-Lkw sind befreit. NoVA fällt bei Lkw nicht an.
Emissionsfreie Lkw dürfen 2 t mehr höchstzulässiges Gesamtgewicht (EU-Regel) – wichtig vor allem für 2- und 3-Achser.
Diesel kostet in Österreich 2,268 €/l brutto (ÖAMTC, 16.09.2026, Rekordwert), netto 1,89 €/l – eine Rückvergütung der Mineralölsteuer für Frächter gibt es anders als in Frankreich oder Italien nicht. Die CO₂-Komponente der GO-Maut steigt weiter, ab 2027 kommt der EU-Emissionshandel ETS 2 für Kraftstoffe. Die EU-Flottenziele (−45 % CO₂ bis 2030, −65 % bis 2035, −90 % bis 2040) pushen E-Lkw und verteuern Diesel-Neufahrzeuge.
BMIMI/FFG (ENIN), ASFINAG (GO-Maut-Tarife 2026), BMF (Investitionsfreibetrag, Kraftfahrzeugsteuer), ÖAMTC (Dieselpreis 16.09.2026), EU-Verordnung 2024/1610. Österreich, Stand September 2026.
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Antwort
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