Sie stellen Ihren Koffer-LKW mit Fahrzeugschein und Fotos ein. Geprüfte Händler und Exporteure geben daraufhin verbindliche Gebote ab, und Sie entscheiden, ob Sie eines annehmen. Kaufvertrag, Zahlung und Abholung laufen über truckoo – nicht über den Händler. Für Sie ist der Verkauf kostenlos, auch nach der Annahme.

Zwei Verkaufsarten, beide mit verbindlichen Geboten geprüfter Händler. Sie wählen beim Einstellen – und können beide nacheinander kombinieren.
Blindauktion
Für Standardfahrzeuge mit bekanntem Marktwert. Alle Händler bieten gleichzeitig und sehen die Gebote der anderen nicht. Am Ende sehen Sie alle Gebote nebeneinander und entscheiden.
Digitale Verhandlung
Für erklärungsbedürftige Fahrzeuge mit Sonderaufbau. Händler bieten, Sie antworten mit Gegenangebot – jeder Schritt auf der Plattform festgehalten, bis beide Seiten einig sind.
Kombinierbar: Bringt die Blindauktion nicht das gewünschte Ergebnis, geht das Fahrzeug mit einem Sofortkaufpreis erneut an die Händler.
Über truckoo verkaufen Sie Koffer-LKW im Verteilerbereich von 7,5 t bis 18 t zulässigem Gesamtgewicht, mit Alu-, GFK- oder Kofferaufbau aus Sandwichpaneelen. Ob mit Ladebordwand, Schiebetür oder Rolltor: Jede Aufbauvariante wird einzeln bewertet. Bei Fahrzeugen aus Paketdiensten und Speditionsflotten sind Wartungsnachweise besonders aussagekräftig.
Geben Sie Typ und Tragkraft der Ladebordwand sowie die Innenmaße des Koffers an, sie beeinflussen den Wiederverkauf direkt.
Der Verkauf besteht aus vier Schritten: einstellen, Gebote erhalten, Gebot annehmen, übergeben. Bis zur Annahme eines Gebots können Sie jederzeit ohne Kosten abbrechen – und auch danach zahlen Sie nichts.
Fahrzeugschein abfotografieren, Laufleistung eintragen, sechs Pflichtfotos machen. Die Erfassung führt Sie durch jedes Foto. Etwa zehn Minuten.
Jedes Gebot ist verbindlich und gilt für einen festen Zeitraum. Sie sehen alle Gebote nebeneinander, nicht nur das höchste.
Passt keines, verkaufen Sie nicht – ohne Kosten. Nach der Annahme wird nicht nachverhandelt.
Übergabe bei einer Partnerwerkstatt oder Abholung bei Ihnen. Danach Auszahlung per Echtzeitüberweisung. Die Abmeldung können Sie als Zusatzservice dazubuchen (ab 49 € netto).
Den Preis bestimmen vier Größen: der Zustand von Koffer und Ladebordwand, die Abgasnorm und die damit erlaubten Umweltzonen, die Laufleistung im Verteilerverkehr und die Gewichtsklasse. Ein Atego 1224 mit Ladebordwand wird anders gehandelt als ein 18-Tonner ohne.
Beim Koffer-LKW zählt der Aufbau fast so viel wie das Fahrgestell. Händler prüfen Paneele auf Delaminierung, den Boden auf Feuchtigkeit und die Türdichtungen auf Verschleiß. Dellen sind kalkulierbar, durchfeuchtete Böden nicht.
Eine Ladebordwand erhöht den Wert, wenn sie funktioniert und die letzte Prüfung dokumentiert ist. Eine defekte Bordwand wird vom Gebot abgezogen, weil Ersatz teuer ist.
Verteiler gibt es von 7,5 t bis 18 t. Der 7,5-Tonner ist für Käufer mit Führerscheinklasse C1 attraktiv, der 12- oder 18-Tonner für klassische Speditionen mit Klasse C.
Die Gewichtsklasse bestimmt damit, wie viele Käufer in Frage kommen. Die tatsächliche Nutzlast nach Abzug von Koffer und Ladebordwand ist dabei oft wichtiger als das zulässige Gesamtgewicht.
Koffer-LKW fahren überwiegend in Städten. Wer in Umweltzonen liefert, braucht mindestens Euro 5 mit grüner Plakette, in einigen Städten zunehmend Euro 6. Ein Verteiler ohne diese Berechtigung verliert im Inland erheblich an Wert.
Fahrzeuge mit älterer Norm gehen deshalb meist an Exporteure, bei denen Innenstadtregeln keine Rolle spielen.
Verteilerfahrzeuge aus Paketdiensten und Speditionsflotten haben meist lückenlose Servicehefte. Das ist ein Wertfaktor, denn Händler können den Zustand einschätzen, ohne selbst zu prüfen.
Laden Sie Wartungsnachweise, Prüfberichte und Werkstattrechnungen mit hoch. Fahrzeuge mit dokumentiertem Bremsen- und Kupplungswechsel erzielen bei gleicher Laufleistung merklich mehr.
Mercedes-Benz Atego, MAN TGL und Iveco Eurocargo sind im Gebrauchtmarkt am besten eingeführt, weil Ersatzteile und Werkstätten überall verfügbar sind. Seltenere Modelle haben einen kleineren Käuferkreis.
Auch die Motorleistung zählt: Ein Atego 1224 mit 240 PS wird anders gehandelt als ein 818 mit 177 PS, weil die Einsatzprofile unterschiedlich sind.
Inserate für gebrauchte Koffer-LKW nennen den Preis, den Händler später aufrufen. Beim Verteilerfahrzeug sind Aufbereitung des Koffers und Prüfung der Ladebordwand Posten, die der Anzeigenpreis nicht sichtbar macht.
Auf truckoo erhalten Sie verbindliche Gebote, in denen diese Posten bereits abgezogen sind:
Verteilerfahrzeuge laufen im Stop-and-go und haben Spuren davon. Dellen im Koffer, Kratzer an der Bordwand oder eine fällige Prüfung der Hebebühne sind für Händler einkalkulierbar.
Dellen, Kratzer und eingedrückte Ecken am Kofferaufbau sind bei Verteilerfahrzeugen üblich. Händler kalkulieren die Reparatur der Paneele ein und bieten trotzdem, solange die Konstruktion tragfähig ist.
Eine ausgefallene Ladebordwand vermindert den Wert, verhindert den Verkauf aber nicht. Händler ziehen die Reparaturkosten ab, oder Exporteure kaufen den Koffer-LKW ohne Hebeeinrichtung.
Ein Verteiler, der nicht mehr in Innenstädte fahren darf, bleibt verkäuflich. Er geht an Exporteure oder an Betriebe außerhalb der Umweltzonen, meist mit niedrigerem Gebot als ein Euro-6-Fahrzeug.
Ein laufender Vertrag steht dem Verkauf nicht entgegen. truckoo holt die Ablösesumme bei der Bank oder Leasinggesellschaft ein und verrechnet sie mit dem Kaufpreis – Sie erhalten die Differenz.
Auf truckoo bieten 1.500+ geprüfte Käufer – Händler und Exporteure aus 35+ Ländern. Jeder Käufer wird vor der Freischaltung auf Gewerbenachweis, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsfähigkeit geprüft. Sie selbst haben mit keinem von ihnen einen Vertrag – Ihr Vertragspartner ist truckoo.
Euro-6-Koffer-LKW gehen meist an Händler, die an Paketdienste, Subunternehmer und Handwerksbetriebe weiterverkaufen. Ältere Verteiler ohne Umweltplakette für die Innenstadt sind bei Exporteuren gefragt, etwa für Osteuropa und Nordafrika. Mehr dazu unter Verkauf zum Export.
Wenn Sie mehrere baugleiche Fahrzeuge aus einer Flotte abgeben, bewerten Händler diese oft gemeinsam und bieten höher als für Einzelstücke.
Sie verkaufen so, wie das Fahrzeug ist. Eine funktionierende Ladebordwand erhöht das Gebot, besonders bei Händlern, die an Paketdienste und Handwerksbetriebe weiterverkaufen. Eine defekte Bordwand wird abgezogen, ein Ausbau lohnt sich in der Regel nicht.
Das hängt von Abgasnorm und Plakette ab. Geben Sie beides bei der Erfassung an. Fahrzeuge ohne grüne Plakette bleiben verkäuflich, gehen aber meist an Exporteure oder Betriebe außerhalb der Umweltzonen.
Ja. Flotten aus Paketdiensten oder Speditionen bestehen oft aus baugleichen Verteilern. Stellen Sie jedes Fahrzeug einzeln ein; Händler können auf mehrere gleichzeitig bieten, was häufig zu besseren Geboten führt.
Für die Erfassung genügen Fahrzeugschein und Fotos. Für die Übergabe brauchen Sie die Fahrzeugpapiere und Schlüssel. Wartungsnachweise und das Prüfprotokoll der Ladebordwand erhöhen die Gebote, sind aber nicht verpflichtend.
Am Übergabetag. Sobald der Partner vor Ort bestätigt hat, dass Fahrzeug, Schlüssel und Papiere vollständig übergeben wurden, zahlt truckoo per Echtzeitüberweisung aus.
Alle Koffer-LKW von 7,5 t bis 18 t, unabhängig von Marke und Alter, sofern das Fahrzeug fahrbereit oder transportfähig ist. Die Bewertung erfolgt kostenlos innerhalb von 24 Stunden, verbindliche Gebote folgen in wenigen Werktagen.
Zehn Minuten für die Erfassung, danach entscheiden Sie in Ruhe. Für Verkäufer ist der Verkauf kostenlos – auch dann, wenn Sie verkaufen.